Jaja, es gibt Spinnen, Haie, Quallen, Schlangen und es gibt den deutschen Staatsbürger. Er ist hier wohl die größte Gefahr für all die armen Menschen, die mal dem trüben Deutschland entfliehen wollen in der Hoffnung, mehr Englisch zu lernen und Australier kennen zu lernen.
(Meine lieben deutschen Freunde: Das soll nur eine nette Anekdote werden. Ich hab Euch alle sehr lieb gewonnen. Aber ihr versteht das schon richtig :-) )
Die Deutschen, zu denen ich ja bei allem Sarkasmus auch gehöre, sind einfach überall. Letzte Woche stand ich seelenruhig an der Ampel und es fing an zu regnen. Ich bot einem Typen meinen Schirm an und wir kamen ins Gespräch. Nach einem Satz wurde uns klar, dass wir uns auch in unserer Muttersprache unterhalten können. Lustig, lustig :-)
Gestern dann am Strand bei besagter Ausstellung wollte ich mir keine Bröschüre (wie schreibt man das eigentlich?) mit Erklärungen kaufen, weil die war mir zu teuer und ich bin ja immerhin kreativ und kann mir auch so was denken... Aber Dank der netten deutschsprachigen Menschen überall habe ich fast jede Skulptur erklärt bekommen, wenn ich blos lange genug gewartet habe. Hat ja auch alles was Gutes!
Und auf dem Hinweg saß ein altes Ehepaar hinter mir und die Frau erklärte dem Mann etwas über die Gegend, die wir durchquerten. Da hatte ich mein "private sightseeing".
Ja, so kann das gehen, wenn man als Deutscher in einer englischsprachigen Stadt unterwegs ist. Ein bisschen Heimat war also hier stets dabei. Sogar heute bei dem Festival gab es einen Bratwurststand und sogar eine Sauerkrautbude (siehe Foto oben). Immerhin wissen wir ja auch alle, dass die deutsche Esskultur nur aus Sauerkraut und Lederhosen und Wurscht besteht.
Es ist doch immerhin wieder schön, mit Stereotypen zu spielen und mesit ist ja auch was Wahres dran.
Gesättigt von einem mal wieder unglaublich guten Thai-Essen begebe ich mich dann mal in mein Bettchen!
Fühlt Euch gedrückt!
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